Reinhard Honeder

Bäckermeister

Der geborene Bäcker? Mitnichten, Reinhard Honeder wollte in jungen Jahren Förster oder Pfarrer werden. Gelandet ist er dann doch in der Backstube, wie drei Familiengenerationen vor ihm. Allerdings mit Umwegen.

„Weil gutes Brot nicht selbstverständlich ist.”

Denn zunächst zog es ihn in die weite Welt hinaus, auf einem Kreuzfahrtschiff. Dort arbeitete er als Bäcker und Konditor. Mit an Bord: seine spätere Frau Helga, ebenfalls Teil der Crew. Anders als geplant landeten die beiden aber nicht in Australien oder Kanada, sondern in Reinhards Heimat, dem Mühlviertel. Es war der Start ins gemeinsame Bäckerleben.

Heute kann er sich keinen besseren Job vorstellen. „Die Atmosphäre, der Duft – die Backstube brauche ich zum Leben.“ sagt der Meisterbäcker, der eine Lanze für seine Zunft bricht. „Brot backen ist echte Handwerkskunst. Maschinen erleichtern unsere Arbeit, wo es Sinn macht, aber ohne Hände gibt’s nun mal keine Handsemmerl und auch keine Brote: jeder Laib, jeder Striezel, geht bei uns durch Bäckerhände.“ Hände weg heißt es für ihn bei Fertigbackmischungen und Konservierungsstoffen. Willkommen und unerlässlich sind dafür hochwertige, ehrliche Zutaten. Die meisten kommen aus dem Mühlviertel und den Nachbarregionen. So stammt sogar der Kümmel für Salzstangerl & Co aus Österreich.

Mein Lieblingsbrot:

Das Roggen 100

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